Welcher Stil und welches Brautkleid passen zu mir?

Die Hochzeitsvorbereitungen laufen: Glamour oder Purismus?

Auf diesen Punkt auf der To-Do-Liste der Hochzeitsvorbereitungen freuen sich die meisten Bräute in Sachsen-Anhalt wohl am meisten: Die Auswahl des Brautkleides. Doch so reizvoll es ist, sich ein Brautkleid im Brautmode-Geschäft in Sachsen-Anhalt auszusuchen, so schwer fällt mitunter die Wahl angesichts der vielen Modelle, die Fachhändler in Sachsen-Anhalt bereithalten. Unser Tipp: Machen Sie sich am besten vorher ein paar Gedanken, dann stehen Sie später nicht allzu ratlos in einem der Brautmode-Geschäfte in Dessau, Magdeburg, Jessen oder Halle. Der Blick in Brautmoden-Magazine bringt einen ersten Überblick, welche Farben und Schnitte von Brautkleidern derzeit im Trend liegen.

Aber bevor Sie monatelang Kataloge wälzen, schauen Sie doch auch einmal in den Spiegel und werfen Sie einen Blick in Ihren Kleiderschrank. Was stellen Sie fest? Wie sieht Ihr Look im „normalen Leben“ aus? Lieben Sie die großen Auftritte oder bevorzugen Sie eher einen dezenten Kleidungsstil? Wenn Sie durch die Geschäfte in Magdeburg, Dessau oder Halle bummeln, schauen Sie sich da eher aufwendig gearbeitete, verspielte und detailreiche Kleidung an oder fühlen Sie sich wohler mit schnörkellosen, funktionalen Kleidungsstücken? Vielleicht lassen sich stilistische Vorlieben an ihren sonstigen Shopping- und Styling-Gewohnheiten schon erkennen – auch wenn Alltagskleidung natürlich anderen Intentionen folgt. Nun müssen Sie einmal überlegen, welche Vorstellung Ihnen besser gefällt: beim Brautkleid mit ihren sonstigen Gewohnheiten bewusst zu brechen und im Brautmode-Fachgeschäft in Magdeburg, Dessau oder Halle ein Brautkleid zu wählen, das genau das Gegenteil ist von dem, was Sie sonst so tragen – oder bleiben Sie sich lieber treu und versuchen Sie in einem der Brautmode-Geschäfte in Sachsen-Anhalt ein Brautkleid zu finden, dass zu Ihren sonstigen Gewohnheiten passt? Beides ist völlig in Ordnung.

Welches Brautkleid zu Ihnen passt und was es für Brautkleid-Schnittformen gibt.

Schauen Sie sich hier die Brautkleid-Galerie an:

Brautkleider Magdeburg

Letztendlich sind bei der Wahl des Brautkleides zwei Dinge entscheidend: Sie müssen sich in Ihrem Brautkleid wohl fühlen, sozusagen ganz Sie selbst sein und außerdem ist der Schnitt wichtig, damit Ihre figürlichen Vorzüge besonders gut zur Geltung kommen.
Erst die Anprobe des Brautkleids verrät, was wirklich zu Ihnen passt. Zusammen mit Ihren Brautjungfern sollten Sie sich als künftige Braut ausreichend Zeit zum Shoppen und Stöbern in einem der ausgezeichneten Brautmodengeschäfte in Magdeburg, Dessau, Jessen oder Halle nehmen. Doch woher sollen Sie wissen, welches Brautkleid zu Ihnen passt? Im Grunde genommen gibt es bei Brautkleidern in den Brautmode-Geschäften in Sachsen-Anhalt wie überall sonst auch fünf Hauptformen: Das Prinzessinnen-Brautkleid mit Reifrock, die A-Silhouette, der griechische Stil – auch Empire genannt –, das kurze Petticoat-Brautkleid oder der Meerjungfrauenschnitt. Die verschiedenen Brautkleid-Stile unterscheiden sich nicht nur im Aussehen, sondern vor allem darin, dass sie ganz verschiedene Vorzüge der Figur in den Vordergrund rücken, während eventuell vorhandene Problemstellen gekonnt und unauffällig kaschiert werden können.
Die professionellen Brautmode-Ausstatter in Sachsen-Anhalt, egal ob in Dessau, Halle, Jessen oder Magdeburg kennen sich damit aus und geben Ihnen – ohne dass es unangenehm für Sie als angehende Braut wird – ein ehrliches Feedback. Und das ist wichtig, denn manche Brautkleider stehen zwar einer schlanken und groß gewachsenen Braut vorzüglich, wirken aber bei einer kleinen oder kräftig gebauten Braut eher unvorteilhaft.
Vielleicht tröstet es Sie ein wenig zu wissen, dass Sie heute in einer Zeit leben, in der es so viel Auswahl an Brautkleidern wie nie zuvor gibt. Nutzen Sie Ihre Wahlfreiheit und genießen Sie sie, denn die wechselvolle Geschichte des Brautkleides zeigt: Die Sache mit dem Brautkleid war nicht immer so vielfältig und individuell wie heute.

Geschichte des Brautkleides

Wie das sagenumwobene Brautkleid der Elisabeth von Österreich-Ungarn, genannt Sissi, ausgesehen hat, kann heute niemand mehr mit Sicherheit sagen. Nach der Hochzeit stiftete die Kaiserin ihre Robe traditionsgemäß der Kirche, wo sie in einen Vespermantel umgeschneidert wurde. Das umfangreich geänderte Gewand ist heute im Sissi-Museum der Wiener Hofburg zu sehen und gibt zumindest eine Vorstellung davon, wie das Brautkleid mit seinen aufwändigen Applikationen von Blättern, Blüten und Spiralenden aus Silberfäden auf die Hochzeitsgesellschaft gewirkt haben muss.

Doch die Tradition des Hochzeitskleides reicht deutlich weiter als bis ins 19. Jahrhundert zurück. Die ältesten Aufzeichnungen einer ritualisierten Eheschließung einschließlich eines besonderen Kleides stammen aus dem römischen Reich im dritten Jahrhundert vor Christus. Das Hochzeitsgewand der römischen Bürgerinnen bestand damals aus weißen oder naturfarbenen Woll- und Leinenstoffen, die kunstvoll drapiert, verwickelt, verschnürt und verknotet wurden. Neben der klassischen Tunika trug die Braut einen speziell geknoteten weißen Gürtel um die Taille, dessen Knoten der Ehemann in der Hochzeitsnacht öffnen durfte. Auch aufwendige Brautfrisuren, Schleier und Blütenschmuck zählen seither zur klassischen Brautmode.

Im 15. und 16. Jahrhundert waren Brautkleider in kräftig grünen, roten oder blauen Farbtönen beliebt. Die kostspielig eingefärbten Roben der Oberschicht wurden zudem reichlich mit Gold- und Silberfäden bestickt. In Venedig trug die Frau dazu eine hörnerartige Frisur, die an die Göttin der Keuschheit erinnern sollte. Die westeuropäische Tradition eines weißen Kleids, das speziell für die Hochzeit angefertigt wird, gibt es daher noch gar nicht so lange, wie gemeinhin vermutet: Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts konnten sich nur wenige eine eigens angefertigte Robe leisten, zwischen dem „feinen Kleid“ und dem Brautkleid bestanden daher kaum Unterschiede. Bis ins 20. Jahrhundert hinein heirateten insbesondere Paare der unteren und mittleren Einkommensschichten im festlichen Sonntagsstaat. Die Damen trugen ihr bestes Kleid, das meistens schwarz war oder der jeweiligen Regionaltracht entsprach. Das heute bekannte weiße Brautkleid wurde erst ab den 1920er Jahren allgemein üblich und war davor nur vereinzelt bei Bräuten zu sehen, die zur oberen Schicht zählten.

Auch wenn es nicht allen Frauen vergönnt war, in einem Hochzeitskleid zu heiraten, gilt die Farbe Weiß seit langer Zeit als Symbol der Hochzeit. Sie verweist im westeuropäischen Kulturkreis auf die Reinheit, Unschuld, Unsterblichkeit und Jungfräulichkeit der Frau. Schwangere Bräute und Frauen, die ein zweites Mal heirateten, mussten daher bis weit ins 20. Jahrhundert hinein in schwarzer Robe vor den Altar treten, ihnen waren weiße Kleider verboten. Den Anstoß für die heute beliebte „Hochzeit in Weiß“ soll Maria de Medici gegeben haben: Sie ehelichte 1600 den französischen König Heinrich IV. in einem eierschalenfarbenen Seidenkleid mit aufwendigen Stickereien in Gold. Ihr Vorbild löste einen Trend in adeligen Kreisen aus und schon bald heirateten auch die Prinzessin Elizabeth Stuart und wenige Jahrzehnte später ihre Enkelin Prinzessin Maria Stuart in silbrig-weißen Kleidern. In gutsituierten Kreisen dominierten creme- oder weißfarbige Hochzeitsroben aus Seide, Samt oder Spitze.

Seither veränderte sich die Mode der Brautkleider stetig und passte sich immer wieder dem Stil der Zeit an: In der Zeit der französischen Revolution waren noch einfache Hemdkleider aus Baumwolle in Mode. Zu Beginn des 19. Jahrhundert wandelte der Empirestil die altrömische Tradition ab und entwickelte bodenlange Kleider mit einer Raffung unter der Brust. Einen weiteren Meilenstein in der Brautmode setzte Prinzessin Diana bei ihrer Hochzeit mit Prinz Charles: Ihr ausladendes Brautkleid ist noch heute der heimliche Traum vieler Frauen.
Doch nie war die Auswahl an Brautkleidern so riesig wie heute. Brautmode-Geschäfte in Dessau, Jessen, Magdeburg oder Halle haben für jede Figur, jede Braut das passende dabei. Und vielleicht haben Sie ja jetzt auch Lust bekommen, sich an historischen Schnitten und Traditionen zu orientieren?

© Heiraten in Sachsen Anhalt · Brautkleid

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