Welcher Stil und welches Brautkleid passen zu mir?

Die Hochzeitsvorbereitungen laufen: Glamour oder Purismus?

So reizvoll es ist, sich ein Brautkleid auszusuchen, so schwer fällt mitunter die Wahl angesichts der vielen Modelle, die Fachhändler bereithalten. Der Blick in Brautmoden-Magazine bringt einen Überblick, welche Farben und Schnitte im Trend liegen. Aber erst die Anprobe des Brautkleids verrät, was wirklich zu Ihnen passt. Zusammen mit Ihren Brautjungfern sollten Sie sich ausreichend Zeit zum Shoppen nehmen – und wenn das passende Brautkleid in Sachsen-Anhalt.

Bevor Sie monatelang Kataloge wälzen oder noch vor der Hochzeit einen Kurs belegen, hinterfragen Sie doch einmal, wie Ihr Look im „normalen Leben“ aussieht. Stilistische Vorlieben lassen sich schon erkennen, auch wenn Alltagskleidung natürlich anderen Intentionen folgt. Entscheidend sind zwei Dinge – Sie müssen sich in Ihrem Brautkleid wohl fühlen, sozusagen ganz Ich sein und außerdem ist der Schnitt wichtig, damit Ihre figürlichen Vorzüge besonders gut zur Geltung kommen.
Welches Brautkleid zu Ihnen passt und was es für Brautkleid-Schnittformen gibt.

Schauen Sie sich hier die Brautkleid-Galerie an:

Brautkleider Magdeburg

Geschichte des Brautkleides

Wie das sagenumwobene Brautkleid der Elisabeth von Österreich-Ungarn, genannt Sissi, ausgesehen hat, kann heute niemand mehr mit Sicherheit sagen. Nach der Hochzeit stiftete die Kaiserin ihre Robe traditionsgemäß der Kirche, wo sie in einen Vespermantel umgeschneidert wurde. Das umfangreich geänderte Gewand ist heute im Sissi-Museum der Wiener Hofburg zu sehen und gibt zumindest eine Vorstellung davon, wie das Brautkleid mit seinen aufwändigen Applikationen von Blättern, Blüten und Spiralenden aus Silberfäden auf die Hochzeitsgesellschaft gewirkt haben muss.

Doch die Tradition des Hochzeitskleides reicht deutlich weiter als bis ins 19. Jahrhundert zurück. Die ältesten Aufzeichnungen einer ritualisierten Eheschließung einschließlich eines besonderen Kleides stammen aus dem römischen Reich im dritten Jahrhundert vor Christus. Das Hochzeitsgewand der römischen Bürgerinnen bestand damals aus weißen oder naturfarbenen Woll- und Leinenstoffen, die kunstvoll drapiert, verwickelt, verschnürt und verknotet wurden. Neben der klassischen Tunika trug die Braut einen speziell geknoteten weißen Gürtel um die Taille, dessen Knoten der Ehemann in der Hochzeitsnacht öffnen durfte. Auch aufwendige Brautfrisuren, Schleier und Blütenschmuck zählen seither zur klassischen Brautmode.

Im 15. und 16. Jahrhundert waren Brautkleider in kräftig grünen, roten oder blauen Farbtönen beliebt. Die kostspielig eingefärbten Roben der Oberschicht wurden zudem reichlich mit Gold- und Silberfäden bestickt. In Venedig trug die Frau dazu eine hörnerartige Frisur, die an die Göttin der Keuschheit erinnern sollte. Die westeuropäische Tradition eines weißen Kleids, das speziell für die Hochzeit angefertigt wird, gibt es daher noch gar nicht so lange, wie gemeinhin vermutet: Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts konnten sich nur wenige eine eigens angefertigte Robe leisten, zwischen dem „feinen Kleid“ und dem Brautkleid bestanden daher kaum Unterschiede. Bis ins 20. Jahrhundert hinein heirateten insbesondere Paare der unteren und mittleren Einkommensschichten im festlichen Sonntagsstaat. Die Damen trugen ihr bestes Kleid, das meistens schwarz war oder der jeweiligen Regionaltracht entsprach. Das heute bekannte weiße Brautkleid wurde erst ab den 1920er Jahren allgemein üblich.

Auch wenn es nicht allen Frauen vergönnt war, in einem Hochzeitskleid zu heiraten, gilt die Farbe Weiß seit langer Zeit als Symbol der Hochzeit. Sie verweist im westeuropäischen Kulturkreis auf die Reinheit, Unschuld, Unsterblichkeit und Jungfräulichkeit der Frau. Schwangere Bräute und Frauen, die ein zweites Mal heirateten, mussten daher bis weit ins 20. Jahrhundert hinein in schwarzer Robe vor den Altar treten, ihnen waren weiße Kleider verboten. Den Anstoß für die heute beliebte „Hochzeit in Weiß“ soll Maria de Medici gegeben haben: Sie ehelichte 1600 den französischen König Heinrich IV. in einem eierschalenfarbenen Seidenkleid mit aufwendigen Stickereien in Gold. Ihr Vorbild löste einen Trend in adeligen Kreisen aus und schon bald heirateten auch die Prinzessin Elizabeth Stuart und wenige Jahrzehnte später ihre Enkelin Prinzessin Maria Stuart in silbrig-weißen Kleidern. In gutsituierten Kreisen dominierten creme- oder weißfarbige Hochzeitsroben aus Seide, Samt oder Spitze.

Seither veränderte sich die Mode der Brautkleider stetig und passte sich immer wieder dem Stil der Zeit an: In der Zeit der französischen Revolution waren noch einfache Hemdkleider aus Baumwolle in Mode. Zu Beginn des 19. Jahrhundert wandelte der Empirestil die altrömische Tradition ab und entwickelte bodenlange Kleider mit einer Raffung unter der Brust. Einen weiteren Meilenstein in der Brautmode setzte Prinzessin Diana bei ihrer Hochzeit mit Prinz Charles: Ihr ausladendes Brautkleid ist noch heute der heimliche Traum vieler Frauen.

© Heiraten Sachsen-Anhalt · Brautkleid

Hier finden Sie Ihr Brautkleid für Ihre Hochzeit in Sachsen-Anhalt:

Brautmode für Sie und
ihn

Brautkleid Sachsen-Anhalt
Brautkleid Magdeburg
www.thesposagroup.com
Brautkleid Dessau
www.scala-sposa.com
Brautmode Dessau
www.ianstuart-bride.com
Brautkleid Halle / Saale in Sachsen-Anhalt
www.kleemeier.com
Hochzeit Sachsen-Anhalt