Der Hochzeitstanz

Braut und Bräutigam werden möglicherweise angesichts des auf sie zukommenden Tanzens ein wenig nervös sein. Um sich selbst die Angst zu nehmen, können Sie vor der Hochzeit eines der zahlreichen Angebote der Tanzschulen annehmen. Ein „Crashkurs“ macht durchaus Sinn, allein um festzustellen, dass der Hochzeitstanz kein unüberwindbares Hindernis darstellt. Wahrscheinlich fällt einem in dieser Situation auch ein Lied ein, das man bereits mit seiner Braut getanzt hat. Dieses können Sie mit ausreichend gelassener Sicherheit auf Ihrer Hochzeit präsentieren.

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Historie des Hochzeitswalzers

Getanzt wird auf Hochzeiten seit jeher und in allen Kulturen der Erde. Es ist Ausdruck von Freude und Glück, die dem neuen Paar mit auf den gemeinsamen Weg gegeben werden sollen. Symbolisiert wird die Übergabe der Braut in eine „neue“ Familie, zu ihrem Bräutigam. In Deutschland und Österreich hat sich traditionell der Walzer als Hochzeitstanz etabliert.
Bereits im Mittelalter war der erste Tanz dem Brautpaar vorbehalten und erst nach ihm begaben sich die anderen Gäste auf die Tanzfläche. Der Walzer ist der älteste bürgerliche Gesellschaftstanz in Deutschland und Österreich.

Womöglich können wir es uns heute nicht mehr vorstellen, aber damals galt er als erotischster Tanz seiner Zeit. Das Brautpaar hält während des gesamten Stückes engen Kontakt an der rechten Hüfte des Mannes und die Umarmung ist geschlossen. Dies führte dazu, dass der Walzer im preußischen Berlin bis 1918 verboten war. In München hingegen wuchs seine Popularität und er gehörte zum festen Programm der Ballhäuser.
Was uns sicherlich am Walzer so fasziniert, sind seine fließenden Drehbewegungen, die herrlich schwingenden Kleider und seine Eleganz. Den Namen erhielt er von dem Wort „walzen“, was sich auf die drehenden und schleifenden Bewegungen der Füße der Tänzer bezieht.

Der Eröffnungstanz für das Hochzeitsfest

Ein klassischer Walzer dauert oft über fünf Minuten. Diese Zeit können Sie verkürzen und die Hochzeitsgäste mit in das Geschehen einbeziehen. Bitten Sie nach ein paar Runden Ihre „neue“ Schwiegermutter zum Tanz und die Braut fordert ihren Schwiegervater auf. Dieser Reigen kann auf die anderen Gäste erweitert werden.

Ein Tipp: Die Braut sollte vor der Hochzeit mit ihren ausgewählten Schuhen den Tanz am Ort des Festes ausprobieren. Manchmal sind die hohen Absatzschuhe die passende Ergänzung zum Hochzeitskleid, aber für den Tanz unbequem oder für den Boden zu glatt. Ein sehr langes Kleid ist eine Herausforderung für den Bräutigam, weil er darauf Acht geben muss, nicht auf den Saum zu treten.


Für welchen Tanz Sie sich als Brautpaar entscheiden, ob für einen klassischen Wiener Walzer wie „An der schönen blauen Donau“ von Strauß oder einen modernen wie „I got you Babe“ von Sonny und Cher, oder ob Sie Ihr ganz persönliches Lied wählen, bleibt Ihnen überlassen. Dass Wichtigste ist, dass Sie einen schönen Augenblick Ihrer Hochzeit in allen Zügen genießt.