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Die freie Trauung – Hochzeitsträume werden wahr

Die Vorstellungen vom schönsten Moment im Leben sind so unterschiedlich wie die Menschen. Eine individuell gestaltete Zeremonie trägt die ganz persönliche Note des Brautpaares und lässt die Heirat zum unvergesslichen Erlebnis werden.

Trauung nach Maß

Am Anfang stehen meist der Wunsch, sich das Jawort nicht nur in der förmlichen Atmosphäre eines Standesamtes geben zu wollen. Der schönste Tag im Leben soll sich einfach perfekt anfühlen. Freie Trauungszeremonien bieten den Vorteil, dass die Menschen, die den Bund fürs Leben schließen wollen, diesen großen Moment ganz individuell auf ihre Gefühls- und Lebenswelt zuschneiden können. Anders als bei der amtlichen Trauung vor dem Standesbeamten oder auch beim kirchlichen Segen kann der Fantasie hier nicht nur bei der Wahl des Trauortes freien Lauf gelassen werden, auch die kleinen Details am Rande sind beliebig planbar. Ganz gleich, welcher Konfession die Brautleute sind, oder ob der/die Auserwählte demselben Geschlecht oder einer anderen Nationalität angehört.

Keine Rechtsgültigkeit

Bei aller Freizügigkeit gibt es allerdings einen Haken: Den Gang zum Standesamt kann auch die schönste private Zeremonie nicht ersparen. Denn genau das bleibt die freie Trauung: ein persönliches Bekenntnis in unvergesslichem Ambiente. Rechtsgültigkeit erlangt das hierbei abgegebene Gelöbnis nicht – ganz gleich ob Ehe oder eingetragene Lebenspartnerschaft. Ähnlich wie bei der kirchlichen Trauung braucht es auch hier den offiziellen amtlichen Akt, damit die Ehe auch vor dem Gesetz als vollzogen gilt. Aufgrund ihres rechtsunverbindlichen Charakters werden freie Trauungen auch als Erneuerungsritual für glücklich Verheiratete immer beliebter. Ein festliches Ritual, um die Erinnerung an den Hochzeitstag und da eigene Glück offen zu zelebrieren.

Trend aus Amerika

In Deutschland kam der Trend zur freien Zeremonie erst vor wenigen Jahren auf, erfreut sich aber seither wachsender Beliebtheit. In den USA dagegen ist Heiraten quasi überall möglich und rechtlich sehr niederschwellig geregelt. Anders als hierzulande ist dort die standesamtliche Trauung nicht obligatorisch für die Rechtmäßigkeit der Ehe. Selbst Privatpersonen können dort die Qualifikation zum Trauen Heiratswilliger erwerben.

Der richtige Rahmen zur Freien Trauung

Ob romantisch am Strand, im eigenen Garten, auf dem Gipfel eines Berges, dem City-Airport oder an Ihrem ganz persönlichen Sehnsuchtsort – kaum ein Wunsch, der nicht umsetzbar wäre. Manche Tauchschule bietet gar das Jawort unter Wasser an. Entscheidend ist, was Ihnen gefällt. Sobald Sie wissen, was Sie wollen, beginnt die Suche nach dem passenden Ort. Soll die Zeremonie in der freien Natur oder auf öffentlichen Plätzen stattfinden, ist stets zu bedenken, dass es hierzu einer Genehmigung des Eigentümers bedarf. Erstellen Sie am besten gemeinsam mit einem Hochzeitsplaner ein Konzept für Ihre Traumhochzeit. Denn die Erfahrung ist klar auf seiner Seite.

Der richtige Zeitpunkt

Eine freie Trauung ist zu jeder Jahreszeit möglich. Wann Sie heiraten wollen, bestimmen Sie – in Abhängigkeit von Ihrem Konzept. Wenn Ihnen etwa eine Vermählung auf einer romantischen Sommerblumenwiese vorschwebt, sollte der Termin nicht unbedingt im Frühjahr liegen. Von Mai bis August herrscht Hochzeitssaison, die Konkurrenz um Caterer, Trauredner und beliebte Locations ist dann besonders groß. Kalkulieren Sie das bei der Planung mit ein und beginnen Sie gegebenenfalls noch zeitiger damit. Denken Sie auch an Ihre Gäste: Wer unbedingt anwesend sein muss, sollte zu Ihrem Trautermin auch verfügbar sein.

Rituale

Traurituale bilden das Ausrufezeichen hinter dem Jawort. Sie bekräftigen das soeben gegebene Eheversprechen und verdeutlichen den frisch Vermählten, dass sie nun alle weiteren Schritte im Leben gemeinsam gehen werden und füreinander verantwortlich sind. Inspirieren lassen können Sie sich von einer Vielzahl an Möglichkeiten jenseits des Standards.

Das Sandritual

Optisch reizvoll wie symbolträchtig ist dieser aus den USA stammende Hochzeitsbrauch. Zwei transparente Gefäße mit verschiedenfarbigem Sand werden für beide Partner am Trauort platziert, dazu ein weiteres leeres, das den Inhalt beider zu fassen vermag. Im Zuge der Trauung füllen Braut und Bräutigam den Sand aus ihrem Gefäß in das leere. Dies kann gleichzeitig erfolgen, sodass sich die beiden verschiedenen Farben miteinander vermischen, oder nacheinander, sodass zwei klare Farbschichten entstehen. Für welche Variante man sich entscheidet, sollte davon abhängen, welche Wünsche und Vorstellungen das Brautpaar von seiner Ehe hat: völlig miteinander verschmelzen, oder die Stärke des Individuums betonen.

Der Traukreis
Auf diese Weise lässt sich besonders bei überschaubarer Gästezahl die Hochzeitsgesellschaft gut mit einbeziehen – indem diese zum Gelöbnis einen engen Kreis um das Brautpaar bildet. So lassen sich große Nähe und Vertrautheit schaffen, und die Gäste erhalten das Gefühl, mehr als nur Statisten zu sein.

Der Hochzeitsbaum
Gern gewählt wird auch das traditionelle Pflanzen eines Baumes, wobei nicht selten mit der Sorte bestimmte Hoffnungen für das Eheglück verbunden werden. Olivenbäume etwa stehen gemäß ihrer biblischen Bedeutung symbolisch für Beständigkeit und reiche Nachkommenschaft, während der Apfelbaum Zuneigung und Ehe repräsentiert. Die Eberesche wiederum verspricht Kraft und Schönheit, die Eiche steht für Treue und Mut.

Keltische Riten

Die Zeitreise zurück zu alten Kulturen wie den Kelten erinnert uns auf eindrückliche Weise daran, dass schon vor Jahrtausenden sich Menschen das Jawort gaben. Oft werden in einer solchen Zeremonie die Hände der Brautleute symbolisch mit einem Band verbunden, während die Ringe erst am Morgen nach der Hochzeitsnacht getauscht werden. Getreide aus der Hand der Liebsten als Symbol dafür, dass Er nun die Familie ernähren möge, das Brot mit den Gästen brechen oder Segenssprüche an einen Baum binden - alte, längst in Vergessenheit geratene Bräuche erwachen für den schönsten Tag wieder zum Leben. Einige Hochzeitsplaner haben sich genau darauf spezialisiert.

Die Traurede

Mit der Traurede steht und fällt jede Hochzeit, denn Rede und Gelöbnis sind Garanten für große Emotionen und Gänsehautmomente. Bevorzugen Sie eher einen religiösen Rahmen, empfiehlt sich das Gespräch mit einem dafür geschulten Theologen. Soll es lieber weltlich bis ausgefallen sein, sind Sie mit einem der zahlreichen freien Trauredner gut beraten. Seriöse Redner führen nicht mehr als zwei Trauungen pro Tag durch und nehmen sich viel Zeit, die Brautleute kennenzulernen. Nur, wer die Menschen kennt, über die er spricht, wird in einem solch elementaren Moment die richtigen Worte finden. Die Chemie sollte also stimmen.

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